Deutscher Fondsverband

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Manager und Verwahrstellen

8.6.2026

BVI ist IOSCO-Mitglied

Der BVI ist assoziiertes Mitglied der Internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO).

Der BVI ist assoziiertes Mitglied der Internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO). Internationale Zusammenarbeit und Präsenz sind für den Verband von großer Bedeutung. „Der BVI ist einer der international aktivsten Fondsverbände weltweit. Deshalb ist es konsequent, auch in globalen Organisationen wie der IOSCO vertreten zu sein“, sagt Thomas Richter. Zentrale Branchenthemen wie Digitalisierung, Cybersicherheit und Finanzstabilität werden auf globaler Ebene diskutiert. Dabei prägen die Empfehlungen der IOSCO die Regulierung und deren Anwendung in der EU. „Von dieser Mitgliedschaft versprechen wir uns einen intensiveren Kontakt zu den Aufsehern, vor allem innerhalb Europas“, so Richter.

Die IOSCO ist der internationale Zusammenschluss der Wertpapieraufsichtsbehörden. Sie entwickelt internationale Standards für die Wertpapierregulierung und fördert deren einheitliche Anwendung. In Zusammenarbeit mit dem Finanzstabilitätsrat und der G20 zielt die IOSCO darauf ab, die Stabilität, Transparenz und Funktionsfähigkeit der globalen Finanzmärkte zu stärken.

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8.6.2026

DORA: Erster EU-weiter Bericht zu schwerwiegenden IKT-Vorfälle zeigt zunehmende Vernetzung

Der erste jährliche Bericht der Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA und ESMA, zusammen ESA) zu schwerwiegenden IKT-Vorfällen im EU-Finanzsektor zeigt: Ru…

Der erste jährliche Bericht der Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA und ESMA, zusammen ESA) zu schwerwiegenden IKT-Vorfällen im EU-Finanzsektor zeigt: Rund ein Drittel der 3.383 gemeldeten Vorfälle hatte grenzüberschreitende Auswirkungen. Das unterstreicht die zunehmende Vernetzung durch gemeinsame Infrastrukturen und Dienste. Gleichzeitig waren die direkten Auswirkungen auf Kunden und Transaktionen im Allgemeinen begrenzt, insbesondere im Assetmanagement.

Hauptursachen der Meldungen waren Systemausfälle und externe Ereignisse. Das verdeutlicht die Notwendigkeit eines robusten Risikomanagements bei Dritten, einer wirksamen Überwachung ausgelagerter Dienste und einer engen Abstimmung mit Dienstleistern bei der Bewältigung und Behebung von Vorfällen.

Nur zehn Prozent der gemeldeten Vorfälle standen im Zusammenhang mit Cybersicherheit. Dennoch weisen die Behörden darauf hin, dass die jüngste Entwicklung hochleistungsfähiger KI-gestützter Tools Anlass sein sollte, die Cybersicherheitsmaßnahmen zu verstärken, um die Widerstandsfähigkeit auch in Zukunft zu gewährleisten.

Die EU-Behörden ziehen aus den Ergebnissen die Erkenntnis, dass IKT-Risiken zunehmend systemische Bedeutung erlangen. Gleichzeitig tragen die über DORA geschaffenen Anforderungen dazu bei, Resilienz, Aufsicht und Datenqualität kontinuierlich zu verbessern. Ziel ist es, künftige Vorfälle im Finanzsektor zu verhindern, abzufedern und zu bewältigen. Die Meldung schwerwiegender Vorfälle ist dabei ein Schlüsselelement: Sie ermöglicht eine zeitnahe Information der Aufsichtsbehörden über die IKT-Risiken. Außerdem unterstützt sie eine wirksame Koordinierung zwischen den zuständigen Behörden und stärkt die allgemeine Resilienz und Stabilität des EU-Finanzsystems.

Die EU-Behörden kündigen außerdem in dem Bericht noch in diesem Jahr ein neues IT-Tool für die Meldung schwerwiegender Vorfälle durch die zuständigen Behörden an die ESA an: Mit automatisierten Validierungsprüfungen und Rückmeldemechanismen soll die Datenqualität, -erhebung und -verarbeitung erheblich verbessert werden. Darüber hinaus erwarten die ESA durch eine Verknüpfung mit dem DORA-Informationsregister zusätzliche Erkenntnisse zu systemischen IKT-Risikokonzentrationen im gesamten Finanzsektor.

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15.5.2026

Sino-European Finance Summit am 15. September 2026 in Peking – mit Bundesbankpräsident Joachim Nagel

Wir laden Sie herzlich zum Sino-European Finance Summit am 15. September 2026 in Peking ein.

Wir laden Sie herzlich zum Sino-European Finance Summit am 15. September 2026 in Peking ein. Organisatoren sind der BVI und Bank of China. Der Summit ist weltweit die einzige europäisch-chinesische Gesprächsplattform für Vertreter aus Finanzindustrie, Aufsicht und Politik. Sie hat das Ziel, den finanzpolitischen Dialog in beide Richtungen zu erleichtern.

Schon beim ersten Gipfel am 19. November 2025 in Frankfurt durften wir rund 200 Gäste begrüßen – darunter führende Vertreter europäischer Assetmanager, Banken, Börsen und Behörden. Auch aus China waren zahlreiche hochkarätige Vertreter angereist.

In Peking wird Bundesbankpräsident Joachim Nagel dabei sein und einen Vortrag halten. Freuen Sie sich zudem auf Diskussionsrunden u. a. über

  • den Zugang zu Chinas Renten- und Aktienmärkten,
  • die wachsende Bedeutung von Tokenisierung und digitalem Zentralbankgeld sowie
  • die Rolle von Europa und China im Rahmen einer strategischen Asset-Allokation.

Die Teilnahme am Summit in Peking ist kostenfrei. Sichern Sie sich Ihren Platz an dieser hochkarätigen Veranstaltung per E-Mail an Thomas Müller. Wir freuen uns auf Sie.

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frank.bock@bvi.de

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