Deutscher Fondsverband

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30.3.2026

Geldmarktfonds sind in China mit Abstand größte Fondsgruppe

In China verwalten öffentlich vertriebene Fonds ein Vermögen von umgerechnet 4,5 Billionen Euro.

In China verwalten öffentlich vertriebene Fonds ein Vermögen von umgerechnet 4,5 Billionen Euro. Davon entfallen 40 Prozent auf Geldmarktfonds, 29 Prozent auf Anleihefonds und 16 Prozent auf Aktienfonds. Der Assetmanagement-Markt hatte zum Jahresende 2025 eine Gesamtgröße von 9,8 Billionen Euro. Er teilt sich wie folgt auf:

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Mehr lesen Sie in der Presseinformation der Asset Management Association of China.

Interessieren Sie sich für den Fondsmarkt China und sind geschäftlich öfters auch in dieser Region unterwegs? Dann notieren Sie sich die Woche vom 14. bis 18. September 2026. In dieser Woche wird in Peking der eintägige Sino-European Finance Summit stattfinden – eine Konferenz, die der BVI und die Bank of China ausrichten. Der Summit verknüpft strategische Assetmanagement- und Bankthemen. Auch in Peking werden wir Entscheider aus Europa einbinden, um einen hochrangigen Austausch mit Vertretern der chinesischen Finanzindustrie zu ermöglichen. Ziel des Summit ist es, eine Gesprächsplattform für Finanzmarktteilnehmer zu bieten, um Geschäftsbeziehungen in beide Richtungen zu erleichtern. Einen Rückblick auf die Themen und Redner sowie Impressionen zum ersten Summit im November 2025 in Frankfurt finden Sie hier.

frank.bock@bvi.de

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30.3.2026

Bundestag beschließt Altersvorsorgereformgesetz

Der Bundestag hat am 27. März 2026 eine Einigung zum Altersvorsorgereformgesetz erzielt und damit die Änderungsvorschläge des Finanzausschusses angenommen.

Der Bundestag hat am 27. März 2026 eine Einigung zum Altersvorsorgereformgesetz erzielt und damit die Änderungsvorschläge des Finanzausschusses angenommen. Neben einigen positiven Ergänzungen – darunter die Ausweitung der Förderung auf Selbstständige sowie Anpassungen bei der Förderung von Familien – wurde der Kostendeckel für das Standarddepot auf maximal 1 Prozent Effektivkosten festgelegt. Daneben wurden die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen, einen öffentlichen Träger als Anbieter eines Standarddepots zu benennen. Dazu sagt Thomas Richter:

„Für einen fairen Wettbewerb muss der staatliche Anbieter sämtliche Kosten – von der technischen Infrastruktur über den Verbraucherschutz bis zum Kundenservice – auf die Kunden umlegen. Wie ein privater Anbieter muss er die Gebühren so gestalten, dass er einen Gewinn erwirtschaftet. Sollten Beschäftigte im öffentlichen Dienst eingesetzt werden, müssen deren Personalkosten aus dem Produkt gedeckt sein und nicht vom Steuerzahler.

Der größte Wettbewerbsvorteil des Staates ist sein Vertrauensvorschuss. Und er ist zugleich sein größtes Risiko: Denn brechen die Märkte ein, erwarten viele Bürger, dass der Staat Kursverluste ausgleicht. Am Ende steht die Politik nicht nur unter Druck, die Sparer in ‚ihrem‘ staatlichen Produkt auszukehren, sondern faktisch die gesamte private Altersvorsorge – mit allen Konsequenzen für den Bundeshaushalt. Ein politisch nicht durchdachter Irrweg!“

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bastian.hammer@bvi.de

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18.3.2026

BVI stellt Infoblätter zu Liquiditätsmanagementinstrumenten zur Verfügung

Hier finden Sie die in den BVI-Gremien sowie im Praxisforum Liquiditätsmanagementinstrumente (LMTs) mit den betroffenen Verwahr- und depotführenden Stellen abge…

Hier finden Sie die in den BVI-Gremien sowie im Praxisforum Liquiditätsmanagementinstrumente (LMTs) mit den betroffenen Verwahr- und depotführenden Stellen abgestimmten finalen Fassungen der Factsheets zu folgenden LMTs:

Die Factsheets geben einen kompakten Überblick über die jeweiligen LMTs, für welche Fonds sie ausgewählt werden sollten, wie sie funktionieren, welche Besonderheiten bei der Aktivierung/Deaktivierung und Kalibrierung bestehen sowie welche grundsätzlichen Aufgaben die Kapitalverwaltungsgesellschaft, die Verwahrstelle und die depotführende Stelle in der Abwicklungskette übernehmen müssen. Zudem enthält jedes Factsheet auch die Angaben, die für einen Informationsaustausch über Schnittstellen zwischen den Beteiligten zu jedem einzelnen LMT notwendig sind. Die Factsheets stellen eine unverbindliche Orientierungshilfe für die Praxis auf Basis der aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Erkenntnisse dar. Sie wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf uneingeschränkte Vollständigkeit und Richtigkeit. Wir behalten uns vor, die Factsheets zu aktualisieren und anzupassen, sollten sich neue Erkenntnisse ergeben.

Wir werden die Factsheets demnächst auch auf unserer Internetseite einstellen, wo wir insgesamt über die Neuregelung über den Einsatz von LMTs infolge des AIFMD-Reviews und des Fondsrisikobegrenzungsgesetzes informieren werden. Dort werden wir auch eine englische Fassung zur Verfügung stellen.

Für die übrigen LMTs (Sachauskehr, Side Pockets und Aussetzung) stehen die Factsheets noch aus; diese werden wir kurzfristig in den BVI-Gremien sowie im Praxisforum LMTs erörtern und abstimmen.

Wir danken allen Beteiligten, die uns bei der Erstellung der Factsheets unterstützt haben.

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peggy.steffen@bvi.de

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17.3.2026

BVI für mehr Kapitaldeckung auch in gesetzlicher und betrieblicher Rente

In unserer Stellungnahme an die Alterssicherungskommission betonen wir, dass die gesetzliche Rentenversicherung dringend stabilisiert werden muss.

In unserer Stellungnahme an die Alterssicherungskommission betonen wir, dass die gesetzliche Rentenversicherung dringend stabilisiert werden muss. Kapitalgedeckte Elemente sollten ergänzend innerhalb der ersten Säule verankert werden, um das Umlagesystem langfristig zu entlasten und breiter aufzustellen. Dies würde die Finanzierungsbasis verbreitern und die Abhängigkeit vom Bundeshaushalt reduzieren. Auch die betriebliche Altersversorgung (bAV) bietet erhebliches Potenzial, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen. Wir sprechen uns dafür aus, das neue Altersvorsorgedepot künftig auch in der bAV zu nutzen und reine Beitragszusagen ohne tarifliche Vorgaben zu ermöglichen. Das würde die zweite Säule vereinfachen und für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer attraktiver machen.

Die Reform der privaten Altersvorsorge begrüßen wir ausdrücklich. Wichtig ist jedoch, weitere Stellschrauben zu nutzen – etwa den Einbezug von Selbstständigen oder eine dynamisierte Fördergrenze. Entscheidend ist ein Zusammenspiel aller drei Säulen, damit die Altersvorsorge leistungsfähig und generationengerecht bleibt.

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bastian.hammer@bvi.de

+49 69 15 40 90 229

16.3.2026

Sino-European Finance Summit im September 2026 in Peking

In der Woche vom 14. bis 18. September 2026 findet in Peking der Sino-European Finance Summit statt – eine eintägige Konferenz, die der BVI und die Bank of Chin…

In der Woche vom 14. bis 18. September 2026 findet in Peking der Sino-European Finance Summit statt – eine eintägige Konferenz, die der BVI und die Bank of China ausrichten. Der Summit verknüpft strategische Assetmanagement- und Bankthemen. Auch in Peking werden wir Entscheider aus Europa einbinden, um einen hochrangigen Austausch mit Vertretern der chinesischen Finanzindustrie zu ermöglichen. Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Terminhinweis auch an interessierte Kollegen weiterleiten.

Ziel des Summit ist es, eine Gesprächsplattform für Finanzmarktteilnehmer zu bieten, um Geschäftsbeziehungen in beide Richtungen zu erleichtern.

Bereits der erste Gipfel am 19. November 2025 in Frankfurt stieß auf große Resonanz: Rund 200 Gäste – darunter führende Vertreter europäischer Assetmanager, Banken, Börsen und Behörden – nahmen teil. Aus China waren hochkarätige Vertreter angereist. Einen Rückblick auf die Themen und Redner sowie Impressionen finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Programm in Peking werden wir demnächst zur Verfügung stellen.

Interessierte hören in der Folge „Ist China ein strategisches Muss für Assetmanager?“ des Podcasts „Nachdenken“ von Thomas Richter im Gespräch mit Tobias Pross (CEO, Allianz Global Investors) mehr über die Chancen für europäische Assetmanager in China. Antworten gibt es u. a. auf folgende Fragen: Warum ist China interessant? Wie unterscheidet sich das Anlageverhalten chinesischer und europäischer Sparer? Welche Produkte sind gefragt? Welche Bedeutung hat das WeChat-Ökosystem für den Fondsvertrieb? Welche Rolle spielt die Altersvorsorge?

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frank.bock@bvi.de

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