Deutscher Fondsverband

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15.4.2026

Tax Omnibus – eine Chance für Deutschland und Europa

Mit dem „Tax Omnibus“ will die EU-Kommission 2026 einen wichtigen Schritt zum Abbau von Bürokratie gehen.

Mit dem „Tax Omnibus“ will die EU-Kommission 2026 einen wichtigen Schritt zum Abbau von Bürokratie gehen. Ziel ist es, veraltete und sich überschneidende Steuervorschriften zu beseitigen sowie steuerrechtliche Begriffe zu harmonisieren. Der Fokus liegt auf Richtlinien im Bereich der direkten Steuern, unter anderem die Anti Tax Avoidance Directive (ATAD).

Die bestehenden hohen steuerlichen Melde  und Berichtspflichten beeinträchtigen die Wirtschaftstätigkeit in Europa erheblich und erschweren private Investitionen. Der Tax Omnibus soll diese Belastungen spürbar reduzieren und damit zugleich die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken. Vor diesem Hintergrund setzen wir uns in unserer Stellungnahme gegenüber der EU-Kommission und einzelnen Mitgliedsstaaten für Vereinfachungen in der ATAD, unter anderem durch Abbau von Gold Plating, ein. 

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15.4.2026

AIFMD-Review kann am 16. April in Kraft treten

Das Gesetzgebungsverfahren zum Fondsrisikobegrenzungsgesetz ist abgeschlossen und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Das Gesetzgebungsverfahren zum Fondsrisikobegrenzungsgesetz ist abgeschlossen und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Das Gesetz setzt unter anderem den AIFMD-Review mit EU-weit einheitlichen Standards für die Liquiditätssteuerung offener Fonds, bei der Verwaltung von Kreditfonds und in der Berichterstattung sowie das überarbeitete EMIR-Regelwerk um. Die meisten Änderungen treten damit am 16. April 2026 rechtzeitig in Kraft. 

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peggy.steffen@bvi.de

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13.4.2026

Deutsche Fondswirtschaft überschreitet Fünf-Billionen-Euro-Marke

Ende Februar 2026 verwalteten die Fondsgesellschaften erstmals über 5.000 Milliarden Euro für Anleger in Deutschland.

Ende Februar 2026 verwalteten die Fondsgesellschaften erstmals über 5.000 Milliarden Euro für Anleger in Deutschland. Das entspricht einem Anstieg von 7 Prozent innerhalb eines Jahres. Mit 2.350 Milliarden Euro entfiel der größte Teil des Vermögens auf offene Spezialfonds. In offenen Publikumsfonds verwalteten die Anbieter 1.923 Milliarden Euro, darunter mehr als die Hälfte in Aktienfonds. Es folgten Mischfonds mit einem Anteil von 21 Prozent und Rentenfonds mit 16 Prozent. In Mandaten außerhalb der Fondshülle betreuten die Gesellschaften 670 Milliarden Euro und in geschlossenen Fonds 65 Milliarden Euro.

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Fondsgesellschaften flossen im Februar netto 16,9 Milliarden Euro neue Gelder zu. Davon entfielen 13,2 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds und 3,6 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds. Unter den Publikumsfonds dominierten Aktienfonds mit Zuflüssen von 8,6 Milliarden Euro, getragen vor allem von Aktien ETFs, die 6,8 Milliarden Euro verbuchten. Rentenfonds flossen insgesamt 3,8 Milliarden Euro neue Gelder zu, davon 1,2 Milliarden Euro in Renten-ETFs. Sachwertefonds verzeichneten Abflüsse von netto 0,7 Milliarden Euro.

Detaillierte Daten zum deutschen Fondsmarkt finden Sie in der Investmentstatistik und über die Statistik-Abfragen. Interaktive Grafiken mit Anbietervergleichen können Sie in der Grafikstrecke abrufen.

thomas.koop@bvi.de

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10.4.2026

BVI fordert Klarstellungen bei geplanter Reduktion des Primärenergiebedarfs für Bestandsimmobilien

Die EU-Kommission sollte die geplante Vorschrift zur Reduktion des Primärenergiebedarfs um mindestens 60 Prozent innerhalb von 10 Jahren für Bestandsimmobilien …

Die EU-Kommission sollte die geplante Vorschrift zur Reduktion des Primärenergiebedarfs um mindestens 60 Prozent innerhalb von 10 Jahren für Bestandsimmobilien weiter konkretisieren, um die praktische Relevanz zu erhöhen. Dies fordert der BVI in einer Stellungnahme zur Anpassung der technischen Bewertungskriterien für Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel nach der EU-Taxonomie. Die derzeitige Formulierung lässt nur eine rückblickende Bewertung zu und erschwert damit die frühzeitige Taxonomie-Berichterstattung für mehrjährige Sanierungsprojekte. Deshalb sollten Investitionen zum Beispiel ab der Verabschiedung eines zertifizierten Renovierungsplans als taxonomiekonform gelten können, sofern das 60 Prozent-Ziel innerhalb von zehn Jahren erreicht wird. Zudem schlagen wir eine feste Bestandsschutzzeit von 10 Jahren ab Nachweis der 60-Prozent-Reduktion durch einen gültigen Energieausweis vor, um Investitionssicherheit zu schaffen und einen abrupten Verlust des Taxonomie-Status zu vermeiden.

Grundsätzlich unterstützt der BVI die Initiative der EU-Kommission zur Vereinfachung der technischen Bewertungskriterien der EU-Taxonomie. Besonders begrüßen wir die stärkere Angleichung der Kriterien für Immobilien an die Energieeffizienzrichtlinie für Gebäude sowie die Einführung eines „Worst first“-Ansatzes, der gezielt Anreize zur Sanierung besonders ineffizienter Gebäude setzt.

Die Konsultation der Entwürfe des EU-Kommission läuft bis zum 14. April 2026. Die Anpassungen sollen im zweiten Quartal 2026 final angenommen werden. Sie zielen auf eine spürbare Reduktion der Komplexität und damit eine bessere Nutzbarkeit der EU-Taxonomie in der Praxis ab.

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magdalena.kuper@bvi.de

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9.4.2026

China senkt Fondsgebühren und fördert Aktienfonds

Die chinesische Wertpapierbehörde (China Securities Regulatory Commission, CSRC) hat Vorschriften verabschiedet, um die Kosten für Anleger zu reduzieren und die…

Die chinesische Wertpapierbehörde (China Securities Regulatory Commission, CSRC) hat Vorschriften verabschiedet, um die Kosten für Anleger zu reduzieren und die Anlage in Aktienfonds zu fördern. Weitere regulatorische Veränderungen für den Fondsmarkt in China (bzgl. Custodians, Benchmarks, Anlegerschutz etc.) finden Sie im „News Bulletin“ der Asset Management Association of China (AMAC).

Die AMAC berichtet darin auch über Treffen mit Vertretern von anderen Fondsverbänden (u. a. BVI) und ausländischen Fondsgesellschaften (u. a. BlackRock, Amundi). Zudem berichtet sie über die Kooperationsvereinbarung (MoU), die die AMAC und der BVI am Rande des Sino-European Finance Summit im November 2025 in Frankfurt unterzeichnet haben. Ein Hinweis auf das MoU steht in der Liste der politischen Ergebnisse des 4. hochrangigen chinesisch deutschen Finanzdialogs (siehe Ziffer 21) in Peking, an dem der chinesische und der deutsche Finanzminister im November 2025 teilgenommen haben.

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frank.bock@bvi.de

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