Deutscher Fondsverband

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Standortpolitik

16.3.2026

Sino-European Finance Summit im September 2026 in Peking

In der Woche vom 14. bis 18. September 2026 findet in Peking der Sino-European Finance Summit statt – eine eintägige Konferenz, die der BVI und die Bank of Chin…

In der Woche vom 14. bis 18. September 2026 findet in Peking der Sino-European Finance Summit statt – eine eintägige Konferenz, die der BVI und die Bank of China ausrichten. Der Summit verknüpft strategische Assetmanagement- und Bankthemen. Auch in Peking werden wir Entscheider aus Europa einbinden, um einen hochrangigen Austausch mit Vertretern der chinesischen Finanzindustrie zu ermöglichen. Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Terminhinweis auch an interessierte Kollegen weiterleiten.

Ziel des Summit ist es, eine Gesprächsplattform für Finanzmarktteilnehmer zu bieten, um Geschäftsbeziehungen in beide Richtungen zu erleichtern.

Bereits der erste Gipfel am 19. November 2025 in Frankfurt stieß auf große Resonanz: Rund 200 Gäste – darunter führende Vertreter europäischer Assetmanager, Banken, Börsen und Behörden – nahmen teil. Aus China waren hochkarätige Vertreter angereist. Einen Rückblick auf die Themen und Redner sowie Impressionen finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Programm in Peking werden wir demnächst zur Verfügung stellen.

Interessierte hören in der Folge „Ist China ein strategisches Muss für Assetmanager?“ des Podcasts „Nachdenken“ von Thomas Richter im Gespräch mit Tobias Pross (CEO, Allianz Global Investors) mehr über die Chancen für europäische Assetmanager in China. Antworten gibt es u. a. auf folgende Fragen: Warum ist China interessant? Wie unterscheidet sich das Anlageverhalten chinesischer und europäischer Sparer? Welche Produkte sind gefragt? Welche Bedeutung hat das WeChat-Ökosystem für den Fondsvertrieb? Welche Rolle spielt die Altersvorsorge?

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frank.bock@bvi.de

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12.3.2026

Neuer Finanzplatzbericht zeigt, wo Deutschland handeln muss

Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance (FMF) und das Hessische Wirtschaftsministerium haben am 12. März 2026 einen neuen Finanzplatzbericht vorgelegt.

Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance (FMF) und das Hessische Wirtschaftsministerium haben am 12. März 2026 einen neuen Finanzplatzbericht vorgelegt. Der Bericht bietet einen umfassenden Überblick über die Leistungsfähigkeit des Finanzplatzes Frankfurt. Er bereitet auch zentrale Themen für das Finanzplatzkabinett auf. Der BVI hat an diesem Bericht mitgewirkt.

Neben Kaweh Manoori (Hessischer Wirtschaftsminister) und Oliver Behrens (FMF-Präsident) sprach Thomas Richter auf der Pressekonferenz zur Bedeutung der Reform der privaten Altersvorsorge und der Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit der Finanzbranche zu stärken: „Es gibt Fortschritte. Die Reform der privaten Altersvorsorge zum Beispiel ist ein wichtiger Schritt, um die Rentenlücke zu verringen, mehr Menschen an den Kapitalmarkt zu bringen und zusätzliches langfristiges Kapital für Innovation und Wachstum zu mobilisieren. Doch um international wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Deutschland und die EU endlich Bürokratie abbauen und mit Umsicht deregulieren.“

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Die zentralen Forderungen des Berichts sind:

  1. Der klare politische Wille auf europäischer, Bundes-, Landes- und Stadtebene, den Finanzplatz als strategischen Sektor zu erkennen und zu entwickeln.
  2. Die Vollendung des einheitlichen EU-Binnenmarktes.
  3. Die Entfaltung der Kraft des Kapitalmarktes, indem die Vorsorge in relevanten Teilen kapitalmarktbasiert wird.
  4. Die Verankerung von Wettbewerbsfähigkeit im Zielsystem der Aufsicht in der EU und in Deutschland, die umfassende Überprüfung der Bürokratiekosten sowie eine risikoorientierte Ausrichtung der Aufsicht.
  5. Die Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen für Talente und Kapital aus aller Welt zur Finanzierung und Bewältigung der Herausforderungen. 
kai.schulze@bvi.de

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