Juli: Spezialfonds treiben das Neugeschäft an
14.09.2026
Rubrik:
Vertrieb,
Statistik und Research
Im Juli verzeichneten die Fondsgesellschaften einen Netto-Absatz von 15,7 Milliarden Euro. Davon entfielen 8,2 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds. Damit liegt das Neugeschäft deutlich über den vergangenen Jahren: Zwischen Januar und Juli sind offenen Spezialfonds 36 Milliarden Euro zugeflossen. Das ist doppelt so viel wie im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 und mehr als in den gesamten Jahren 2023 und 2024. Mit rund 10 Milliarden Euro stammt der Großteil der neu angelegten Gelder von Altersvorsorgeeinrichtungen. Es folgen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen (7,7 Milliarden Euro) und Versicherer (6,2 Milliarden Euro).

Offene Publikumsfonds verzeichneten 7,4 Milliarden Euro neue Gelder. Dabei flossen 5,6 Milliarden Euro in Aktienfonds, darunter 4,7 Milliarden Euro in Aktien-ETFs. Neben weltweit anlegenden Fonds (4,6 Milliarden Euro) profitierten Aktienfonds mit Schwerpunkt auf Nordamerika (1,1 Milliarde Euro) am stärksten. Rentenfonds und Geldmarktfonds zogen jeweils 1,7 Milliarden Euro auf sich. Geschlossenen Fonds vertrauten Anleger 0,2 Milliarden Euro an.
Das von der Fondsbranche verwaltete Vermögen lag Ende Juli bei 5.170 Milliarden Euro. Auf offene Spezialfonds für institutionelle Investoren entfallen davon 2.395 Milliarden Euro. Deren größte Anlegergruppe sind Altersvorsorgeeinrichtungen mit einem Anteil von 35 Prozent. Versicherungsgesellschaften folgen mit 23 Prozent vor Kreditinstituten mit 14 Prozent des Vermögens.
Offene Publikumsfonds verwalten 2.395 Milliarden Euro, davon 584 Milliarden Euro in ETFs. In den vergangenen zwölf Monaten ist der ETF-Anteil um vier Punkte auf 29 Prozent des Publikumsfondsvermögens gewachsen.

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