Deutscher Fondsverband

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18.3.2026

BVI stellt Infoblätter zu Liquiditätsmanagementinstrumenten zur Verfügung

Hier finden Sie die in den BVI-Gremien sowie im Praxisforum Liquiditätsmanagementinstrumente (LMTs) mit den betroffenen Verwahr- und depotführenden Stellen abge…

Hier finden Sie die in den BVI-Gremien sowie im Praxisforum Liquiditätsmanagementinstrumente (LMTs) mit den betroffenen Verwahr- und depotführenden Stellen abgestimmten finalen Fassungen der Factsheets zu folgenden LMTs:

Die Factsheets geben einen kompakten Überblick über die jeweiligen LMTs, für welche Fonds sie ausgewählt werden sollten, wie sie funktionieren, welche Besonderheiten bei der Aktivierung/Deaktivierung und Kalibrierung bestehen sowie welche grundsätzlichen Aufgaben die Kapitalverwaltungsgesellschaft, die Verwahrstelle und die depotführende Stelle in der Abwicklungskette übernehmen müssen. Zudem enthält jedes Factsheet auch die Angaben, die für einen Informationsaustausch über Schnittstellen zwischen den Beteiligten zu jedem einzelnen LMT notwendig sind. Die Factsheets stellen eine unverbindliche Orientierungshilfe für die Praxis auf Basis der aktuellen gesetzlichen Vorgaben und Erkenntnisse dar. Sie wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, erheben jedoch keinen Anspruch auf uneingeschränkte Vollständigkeit und Richtigkeit. Wir behalten uns vor, die Factsheets zu aktualisieren und anzupassen, sollten sich neue Erkenntnisse ergeben.

Wir werden die Factsheets demnächst auch auf unserer Internetseite einstellen, wo wir insgesamt über die Neuregelung über den Einsatz von LMTs infolge des AIFMD-Reviews und des Fondsrisikobegrenzungsgesetzes informieren werden. Dort werden wir auch eine englische Fassung zur Verfügung stellen.

Für die übrigen LMTs (Sachauskehr, Side Pockets und Aussetzung) stehen die Factsheets noch aus; diese werden wir kurzfristig in den BVI-Gremien sowie im Praxisforum LMTs erörtern und abstimmen.

Wir danken allen Beteiligten, die uns bei der Erstellung der Factsheets unterstützt haben.

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peggy.steffen@bvi.de

+49 69 15 40 90 257

17.3.2026

BVI für mehr Kapitaldeckung auch in gesetzlicher und betrieblicher Rente

In unserer Stellungnahme an die Alterssicherungskommission betonen wir, dass die gesetzliche Rentenversicherung dringend stabilisiert werden muss.

In unserer Stellungnahme an die Alterssicherungskommission betonen wir, dass die gesetzliche Rentenversicherung dringend stabilisiert werden muss. Kapitalgedeckte Elemente sollten ergänzend innerhalb der ersten Säule verankert werden, um das Umlagesystem langfristig zu entlasten und breiter aufzustellen. Dies würde die Finanzierungsbasis verbreitern und die Abhängigkeit vom Bundeshaushalt reduzieren. Auch die betriebliche Altersversorgung (bAV) bietet erhebliches Potenzial, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen. Wir sprechen uns dafür aus, das neue Altersvorsorgedepot künftig auch in der bAV zu nutzen und reine Beitragszusagen ohne tarifliche Vorgaben zu ermöglichen. Das würde die zweite Säule vereinfachen und für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer attraktiver machen.

Die Reform der privaten Altersvorsorge begrüßen wir ausdrücklich. Wichtig ist jedoch, weitere Stellschrauben zu nutzen – etwa den Einbezug von Selbstständigen oder eine dynamisierte Fördergrenze. Entscheidend ist ein Zusammenspiel aller drei Säulen, damit die Altersvorsorge leistungsfähig und generationengerecht bleibt.

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bastian.hammer@bvi.de

+49 69 15 40 90 229

16.3.2026

Sino-European Finance Summit im September 2026 in Peking

In der Woche vom 14. bis 18. September 2026 findet in Peking der Sino-European Finance Summit statt – eine eintägige Konferenz, die der BVI und die Bank of Chin…

In der Woche vom 14. bis 18. September 2026 findet in Peking der Sino-European Finance Summit statt – eine eintägige Konferenz, die der BVI und die Bank of China ausrichten. Der Summit verknüpft strategische Assetmanagement- und Bankthemen. Auch in Peking werden wir Entscheider aus Europa einbinden, um einen hochrangigen Austausch mit Vertretern der chinesischen Finanzindustrie zu ermöglichen. Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Terminhinweis auch an interessierte Kollegen weiterleiten.

Ziel des Summit ist es, eine Gesprächsplattform für Finanzmarktteilnehmer zu bieten, um Geschäftsbeziehungen in beide Richtungen zu erleichtern.

Bereits der erste Gipfel am 19. November 2025 in Frankfurt stieß auf große Resonanz: Rund 200 Gäste – darunter führende Vertreter europäischer Assetmanager, Banken, Börsen und Behörden – nahmen teil. Aus China waren hochkarätige Vertreter angereist. Einen Rückblick auf die Themen und Redner sowie Impressionen finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Programm in Peking werden wir demnächst zur Verfügung stellen.

Interessierte hören in der Folge „Ist China ein strategisches Muss für Assetmanager?“ des Podcasts „Nachdenken“ von Thomas Richter im Gespräch mit Tobias Pross (CEO, Allianz Global Investors) mehr über die Chancen für europäische Assetmanager in China. Antworten gibt es u. a. auf folgende Fragen: Warum ist China interessant? Wie unterscheidet sich das Anlageverhalten chinesischer und europäischer Sparer? Welche Produkte sind gefragt? Welche Bedeutung hat das WeChat-Ökosystem für den Fondsvertrieb? Welche Rolle spielt die Altersvorsorge?

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frank.bock@bvi.de

+49 69 15 40 90 239

13.3.2026

ETF-Vermögen steigt auf 500 Milliarden Euro

Ende Januar 2026 erreichte das für Anleger in Deutschland verwaltete ETF-Vermögen 500 Milliarden Euro.

Ende Januar 2026 erreichte das für Anleger in Deutschland verwaltete ETF-Vermögen 500 Milliarden Euro. Das entspricht 27 Prozent des gesamten Vermögens offener Publikumsfonds in Höhe von 1.878 Milliarden Euro. In den vergangenen zwölf Monaten wuchs das Vermögen der ETFs um fast ein Viertel.

Beim Publikumsfonds-Vermögen liegen Aktienfonds mit 956 Milliarden Euro klar vorne. Davon entfallen 44 Prozent auf Aktien-ETFs. Es folgen Mischfonds mit 396 Milliarden Euro und Rentenfonds mit 297 Milliarden Euro. Insgesamt verwalten die Fondsgesellschaften 4.925 Milliarden Euro für Anleger in Deutschland.

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Das Neugeschäft der deutschen Fondsbranche belief sich im Januar auf 12,7 Milliarden Euro. Dazu trugen offene Publikumsfonds 8,1 Milliarden Euro bei. Die Absatzliste der Publikumsfonds führten Aktienfonds mit 3,8 Milliarden Euro an. Dabei fragten Anleger vor allem Fonds mit Schwerpunkt auf Emerging Markets (1,3 Milliarden Euro) und Europa (1,0 Milliarde Euro) nach. Es folgen Geldmarktfonds mit 3,2 Milliarden Euro. Aus Sachwertefonds flossen netto 0,4 Milliarden Euro ab.

Offene Spezialfonds verzeichneten Netto-Zuflüsse von 4,5 Milliarden Euro. Der Großteil der neu investierten Gelder stammte dabei von Versicherern und Kreditinstituten.

Detaillierte Daten zum deutschen Fondsmarkt finden Sie in der Investmentstatistik und über die Statistik-Abfragen. Interaktive Grafiken mit Anbietervergleichen können Sie in der Grafikstrecke abrufen.

thomas.koop@bvi.de

+49 69 15 40 90 277

12.3.2026

Neuer Finanzplatzbericht zeigt, wo Deutschland handeln muss

Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance (FMF) und das Hessische Wirtschaftsministerium haben am 12. März 2026 einen neuen Finanzplatzbericht vorgelegt.

Die Finanzplatzinitiative Frankfurt Main Finance (FMF) und das Hessische Wirtschaftsministerium haben am 12. März 2026 einen neuen Finanzplatzbericht vorgelegt. Der Bericht bietet einen umfassenden Überblick über die Leistungsfähigkeit des Finanzplatzes Frankfurt. Er bereitet auch zentrale Themen für das Finanzplatzkabinett auf. Der BVI hat an diesem Bericht mitgewirkt.

Neben Kaweh Manoori (Hessischer Wirtschaftsminister) und Oliver Behrens (FMF-Präsident) sprach Thomas Richter auf der Pressekonferenz zur Bedeutung der Reform der privaten Altersvorsorge und der Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit der Finanzbranche zu stärken: „Es gibt Fortschritte. Die Reform der privaten Altersvorsorge zum Beispiel ist ein wichtiger Schritt, um die Rentenlücke zu verringen, mehr Menschen an den Kapitalmarkt zu bringen und zusätzliches langfristiges Kapital für Innovation und Wachstum zu mobilisieren. Doch um international wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Deutschland und die EU endlich Bürokratie abbauen und mit Umsicht deregulieren.“

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Die zentralen Forderungen des Berichts sind:

  1. Der klare politische Wille auf europäischer, Bundes-, Landes- und Stadtebene, den Finanzplatz als strategischen Sektor zu erkennen und zu entwickeln.
  2. Die Vollendung des einheitlichen EU-Binnenmarktes.
  3. Die Entfaltung der Kraft des Kapitalmarktes, indem die Vorsorge in relevanten Teilen kapitalmarktbasiert wird.
  4. Die Verankerung von Wettbewerbsfähigkeit im Zielsystem der Aufsicht in der EU und in Deutschland, die umfassende Überprüfung der Bürokratiekosten sowie eine risikoorientierte Ausrichtung der Aufsicht.
  5. Die Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen für Talente und Kapital aus aller Welt zur Finanzierung und Bewältigung der Herausforderungen. 
kai.schulze@bvi.de

+49 30 206587 72


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